Jan Prowaznik

Alte-Dorfstraße 9

14822 Brück /Neuendorf


Tel:01573 / 0308560

info@eselnomaden.de


Eine Straße ist ein Tunnel, der einen an lineare Orte, lineare Begriffe und die lineare Zeit fesselt. Sie bietet Bequemlichkeit und Zweckmässigkeit, aber verwehrt einem alles, was man lernen könnte, wenn man nur die Zeit und die Neugier hätte, sie zu verlassen.
(Dan Kieran)


Die Eselnomaden stellen sich vor

Hannibal, unser achtjähriger Eselwallach, lebt seit 2013 bei uns.

Er meistert alle Situationen zuverlässig und geduldig ob als Packesel, Zug- oder Therapietier lässt
er sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Sein Charakter prädestiniert ihn für den Einsatz in der
Tiergestützten Therapie und Pädagogik. Er liebt lange Wanderungen, besonders die ausgiebigen
Fresspausen. Kinder bis 35 kg nutzen gerne die Möglichkeit sich von ihm tragen zu lassen.

 

Kasper ist der mit fünf Jahren noch nicht

ausgewachsene Sohn von Hannibal. Er hat viel  DSCI0731
vom Wesen seines Vaters und ist besonders neugierig und anhänglich. Kasper befindet sich noch in
der Ausbildung und wird aufgrund seines Alters nicht als Packesel eingesetzt.

Mit Maulkorb – wenn unangeleint (damit er nicht nur Fresspausen einlegt) begleitet er uns bei unseren
Wanderungen. Es macht allen Spass, ihn ausgelassen beim Toben und dem Entdecken seiner
Umwelt zu beobachten.

 

Willi von Glaubitz kam als letzter Esel 2014 in unsere Runde. Er ist mit zehn Jahren
ein sehr lauffreudiges Langohr, dessen schöner Kopf bei Wanderungen nicht sofort im grünen
Gras verschwindet.

Er eignet sich besonders für Menschen, die noch keine große Erfahrung im
Führen von Eseln haben oder aufgrund eines Handicaps eine Eselstütze zum alleinigen Laufen
benötigen. Willi v. G. ist ein sehr wacher und genauer Beobachter seiner Umwelt dem z.B. das
Bringen von Kirsch- und Weidenästen egal, aus welcher Entfernung, nicht entgeht und er sich als
erster lautstark darauf einlässt.

 

 

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Da wir mit unseren Eseln viele Kilometer auf unterschiedlichen Böden zurücklegen, legen wir besonderen

Wert auf den Zustand ihrer Hufe. Alle acht Wochen werden diese von einer professionellen Hufpflegerin beschnitten

und kontrolliert. Unsere Tiere sind

alle gechipt und gesundheitlich Vorsorge behandelt ( entwurmt, geimpft).

 

 

 

 

 

 

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  Solange ich laufen kann, laufe ich und solange ich nichts zu sagen habe, spitze ich die Ohren (Marokko 2016)

 

 

……immer langsam, langsam und dann geradeaus…

…waren die ersten deutschen Worte, die ich
2006 auf einem marokkanischen Souk (Markt) hörte, inmitten eines quirligen und bunten Treibens.
Sie richteten sich an mich und waren ein Signal, doch einen Gang herunter zu schalten.

Entschleunigung, Enttspannung, die Zeit in der Langsamkeit neu entdecken, sind Vorstellungen, die
heute durch einen hochverdichteten Zeit- und Arbeitsrhythmus wieder neu an Aktualität und
Bedeutung gewonnen haben.

Wir, Jan und Doreen, Jahrgang 71 und 73, nutzten die Zeit nach dem Fall der Mauer und während des Studiums um zu reisen. Dieser Umstand führte uns auch mehrere Monate nach Marokko, wo wir
den Esel als Multifunktionstier kennen und schätzen lernten. Im
ländlichen Leben der MarokkanerInnen ist der Esel nicht wegzudenken und allgegenwärtig.

 

Er trägt
stoisch alle erdenklichen Lasten,  lockert ausdauernd den harten Lehmboden trägt
seine viel zu schweren Besitzer ins nächste Dorf oder schleppt die
Campingausrüstung der Touristen über schmale Gebirgspfade und erntet dafür meist nichts mehr als
Stockschläge.

So entstand der Wunsch, selber Esel zu halten und sie als Mittelpunkt des ländlichen
Lebens zu betrachten und ihren unschätzbaren Wert als verlässliche Partner in den Bereichen
Tourismus, Therapie und Pädagogik hervorzuheben.

2009 entschieden wir uns auf‘s Land zu ziehen und als Eselnomaden mit unseren drei Kindern
Elias, Jonathan und Nouri im reizvollen Fläming sesshaft zu werden.

 

Als ausgebildeter Wanderleiter und Natur- und Landschaftsführer zeige ich Ihnen auf bekannten und unbekannten Wanderwegen nicht nur die Schönheit der durch die Eiszeit geprägten Natur. Egal, ob Sie als Stille- und Ruhesuchender durch das Urstromtal wandern und die Weite genießen, dem Reiz kulturhistorischer Burgen, Wassermühlen und alter Backsteinkirchen erliegen, die in die Natur eingebetteten Kunstobjekte des Internationalen Kunstwanderweges bewundern, sich selbst auf dem Jakobsweg neu finden oder mit vergangener deutscher Geschichte hautnah auf dem Berliner
Mauerweg konfrontiert werden, immer werden sie wohlbehalten und mit einer Fülle nachhaltiger und neuer Eindrücke und Erlebnisse in Ihrem Wandergepäck zurückkehren.